Mit WLAN-Access-Points können drahtlose VoIP-Netze errichtet bzw. leitungsgebundene VoIP-Netze mit einer Funkkomponente ergänzt werden. In Verbindung mit WLAN-Handys ermöglichen sie die Erreichbarkeit von Personen unter einer Rufnummer — egal wo sie sich gerade aufhalten. Das Einbuchen ins firmeninterne VoIP-Netz ist sogar über externe WLAN-Hotspots oder den WLAN-Router am Heimarbeitsplatz via VPN-Tunnel möglich.

Mittlerweile gehört bei modernen Mobiltelefonen eine integrierte WLAN-Funktion zum Standard. Damit ist nur noch ein einziges Endgerät erforderlich um überall erreichbar zu sein und von überall mit dem jeweils günstigsten Tarif anrufen zu können — ohne dass dazu besondere Aktivitäten seitens des Benutzers notwendig sind. Die teuren Roaming-Gebühren der Mobilfunkbetreiber für Auslandsgespräche kann man so auf einfache Weise umgehen. Bei Internetverbindungen mit großem Delay und zu langen Antwortzeiten sind allerdings keine stabilen Telefonverbindungen möglich.

Da die Sendeleistung von WLAN-Access-Points auf 100 mW begrenzt ist, erreichen sie im Gegensatz zu DECT-Systemen eine deutlich geringere Reichweite. In Verbindung mit einem Controler (Steuerrechner) können aber sehr umfangreiche, gemanagte WLAN-Netze mit zig Accesspoints organisiert werden, bei denen auch das Handover zwischen den Funkzellen reibungslos funktioniert.