WLAN-Systeme arbeiten meist mit adaptiver Modulation. D.h., das Modulationsverfahren wird automatisch den Bedingungen der Funkschnittstelle angepasst. Nur bei völlig ungehinderter Funkausbreitung wählt das System ein höherstufiges Modulationsverfahren. Nur unter diesen Bedingungen ist die maximale Übertragungsrate überhaupt erreichbar.

Bereits geringe Dämpfungen oder Störungen durch Dritte sowie Reflexionen der eigenen HF-Signale an Wänden, Mauern und Industrieanlagen veranlassen eine Reduzierung der Bandbreite sowie das Umschalten auf robustere Modulationsverfahren und bewirken so eine deutliche Reduzierung der Übertragungsgeschwindigkeit. Innerhalb von Gebäuden werden Reichweite und Datenrate zusätzlich durch Trennwände oder Decken stark eingeschränkt. In der Praxis wird man ohne Versuche vor Ort kaum auskommen. Auf Grund des geringen Preises ist diese etwas unkonventionelle Methode aber auch im Falle eines Misserfolges zu rechtfertigen.